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Beim Wiesn Besuch unbedingt beachten

Problem: Das Bier ist ungewöhnlich bleich und geschmacklos.
Ursache: Glas leer.
Lösung: Laß Dir ein neues Bier bringen!

Problem: Die gegenüberliegende Wand ist mit strahlendem Licht bedeckt.
Ursache: Du bist nach hinten umgefallen und siehst nunmehr die Decke.
Lösung: Binde dich an der Bar bzw. am Tisch fest.

Problem: Du hast Zigarettenstummel und Asche im Mund.
Ursache: Du bist mit dem Kopf in den Aschenbecher gefallen.
Lösung: Siehe oben.

Problem: Das Bier schmeckt nicht und das T-Shirt wird vorne naß.
Ursache: Mund nicht geöffnet oder Glas an falscher Stelle im Gesicht angesetzt.
Lösung: Gehe auf die Toilette und übe einigemale vor dem Spiegel.

Problem: Du bekommst kalte und nasse Füße.
Ursache: Du hast das Glas im falschen Winkel gehalten.
Lösung: Drehe das Glas, bis die offene Stelle in Richtung Decke zeigt.

Problem: Du bekommst warme und nasse Füße.
Ursache: Ungenügende Kontrolle über die Blase.
Lösung: Stelle Dich neben den nächsten Hund und mokiere Dich über dessen mangelnde Erziehung.

Problem: Der Boden wirkt verschommen.
Ursache: Du schaust durch den Boden deines leeren Glases.
Lösung: Laß Dir ein neues Bier bringen!

Problem: Der Boden bewegt sich.
Ursache: Du wirst hinausgetragen.
Lösung: Finde heraus, ob man Dich in ein anderes Zelt bringt.

Problem: Der Raum hat Gitter an Fenster und Türe.
Ursache: Du bist in der Ausnüchterungszelle.
Lösung: Bestelle Dir ein Taxi in das nächste Zelt.

Problem: Das Taxi nimmt plötzlich ungewöhnliche Farben und Muster an.
Ursache: Der Bierkonsum hat Deine persönliche Grenze überschritten.
Lösung: Mund zuhalten

Wiesn-Auftakt 2006

Letzten Samstag war es endlich soweit: OB Ude hat mit 3 Schlägen (sein Rekord liegt bei 2 Schlägen) das erste Faß Wiesnbier angezapft und somit die Wiesn 2006 eröffnet.

Wir waren natürlich wie jedes Jahr in der Bräurosl live vor Ort, wobei wir auf unsere erste Maß geschlagene 30 Minuten warten mussten. Aber die Bedienung hatte schon recht: „Auf da Wiesn hod no jeder sei Bier kriagt!“.

Ein paar Bilder sind dabei auch entstanden und nachdem ich meine eigenen Bilder jetzt beim Reiner finde, verlinke ich nur drauf …

Auch wenn man es nicht sieht: Das Foto ist übrigens noch vor dem Anstich (also vor 12:00 Uhr) aufgenommen.

Wiesn-Bierpreise 2006 je Zelt

Ich hatte es hier noch versprochen und reiche deshalb pflichtbewußt die Bierpreise 2006 je Maß und Zelt nach:

Ammer KG, Schmidbauer, Hbr. 7,40 Euro
Armbrustschützen-Festh., Inselk. 7,45 Euro
Augustiner-Festh., Vollmer 7,35 Euro
Bräurosl-Festh., Heide 7,40 Euro
Burtscher 7,10 Euro
Glöckle Hanns Werner, WI 7,40 Euro
Hacker-Festh., Roiderer 7,40 Euro
Heinz Heilmaier OHG, Hbr. 7,20 Euro
Hühnerbraterei OHG 7,20 Euro
Hochreiter, Haxnbraterei 7,20 Euro
Hofbräuhaus-Festh., Steinberg 7,40 Euro
Käferschänke 7,45 Euro
Knödelei 7,20 Euro
Krätz Josef Hippodrom KG 7,50 Euro
Löwenbräu-Festh., Hagn 7,45 Euro
Murr Vinzenz GmbH 7,20 Euro
Paulaner-Festh., Pongratz 7,40 Euro
Poschner OHG, Hbr. 7,20 Euro
Schottenhamel-Festh. 7,45 Euro
Schützen-Festh., Reinbold 7,50 Euro
Sieber OHG 7,30 Euro
Spatenbräu-Festh., Ochsenbr. 7,40 Euro
Wienerwald Betreiber GmbH 6,95 Euro
Hühner-u.Entenbr.Wildmoser OHG 7,20 Euro
Winter OHG, Fischer-Vroni 7,40 Euro

[ Quelle: Muenchen.de ]

Wiesn-Bierpreise 2006

So teuer war der Wiesnbummel noch nie: Die Mass wird heuer zwischen 6,95 und 7,50 Euro kosten. Auch alkoholfreie Getränke werden teurer. Bereits im Jahr 2004 wurde in einigen Bierzelten erstmals die Sieben-Euro-Grenze überschritten. Das Oktoberfest 2006 dauert vom 16. September bis zum 3. Oktober 2006.

[ Quelle: BR-Online ]

Im Durchschnitt wird die Maß Bier also 7,23 Euro (2005: 7,03 Euro) kosten. Ein Liter Tafelwasser schlägt mit durchschnittlich 5,84 Euro (2005: 5,62 Euro) zu Buche, der Spezi 6,90 Euro (2005: 6,59 Euro) und die Limonade 6,43 Euro (2006: 6,12 Euro).

Und wieder wird es so sein wie jedes Jahr: Alle regen sich auf, gehen dann doch hin, bezahlen die Preise und haben viel Spaß. 😉

Die Preise der Maß je Zelt werde ich so bald wie möglich nachreichen.

Aerger um Fluester-Wiesn

Die gedrosselte Lautstärke der Musik in den Oktoberfest-Zelten hat die Besucher auf die Barrikaden gebracht. Alle hätten nur geschimpft, berichtete Wirtesprecher Roiderer. Die Gäste hätten in Sprechchören Partyhits verlangt. Die Wirte hatten nach einem Stadtratsbeschluss zugesagt, die Stimmung vor 18.00 Uhr nicht mit „heißer“ Musik anzuheizen und die Lautstärke unter 85 Dezibel zu halten.

[ via BR online ]

Dieses Konzept ist bestimmt für die Werktage recht praktikabel. Wenn man allerdings an die Wochenenden denkt, an denen man schon ziemlich früh auf die Wiesn muss, um überhaupt einen Platz für mehrere Personen zu bekommen, macht das in meinen Augen recht wenig Sinn bis 18:00 Uhr warten zu müssen. Da kann ich den Protest der Gäste durchaus verstehen. Zumal gestern bei „Wiesn live“ des Bayerischen Fernsehens darauf hingewiesen wurde, dass man die Musik unter 85db bei vollem Bierzelt durch den eh schon ziemlich starken Geräuschpegel eh nicht wirklich hören kann. Vielleicht läßt sich der Stadtrat spontan für die Wochenenden doch noch erweichen.

Unterdessen wurde bekannt, dass Wiesnwirt Hagn die von ihm vorgeschlagenen Plastikkrüge einigen verblüfften Gästen tatsächlich vorgesetzt hat.

Pfui! Mehr sog i ned!

Update (22.09.2005):
Einen ganz klaren Vorteil hat die Flüster-Wiesn auf jeden Fall für die Sicherheitskräfte: Die Zahl der vorläufigen Festnahmen ist um 35 Prozent, die der Diebstähle um 17 Prozent gesunken.

Wiesn Bierpreise

Wenn man unter dem Suchbegriff „Wiesn Bierpreise“ bei Google auf Platz 3 landet, dann find ich das schon gar nicht schlecht! Und weil die Leute nicht immer direkt bei den Preisen landen hier nochmal zum aufschreiben:

Ammer: 7,20
Armbrustschützen: 7,20
Augustiner: 7,10
Bräurosl: 7,15
Hacker: 7,10
Enten- u. Hühnerbraterei: 7,00
Haxnbraterei: 6,90
Hofbräuhaus: 7,10
Käfer: 7,10
Hippodrom: 7,20
Löwenbräu: 7,25
Paulaner: 7,10
Schottenhamel: 7,25
Schützen-Festhalle: 7,20
Ochsenbraterei: 7,10
Fischer-Vroni: 7,10

Und da haben wir wieder das Problem: Bei den ersten beiden Maßen sagt man noch 7,50 zur netten Bedienung und dann landet man irgendwann bei 8,- für Bier und Trinkgeld. Weils eh scho Wurscht is!

Wiesn Regeln

Bitte um Beachtung! Für die Einheimischen zur Auffrischung und für unsere Zuagroastn als Hilfestellung ;-))

  1. Man geht nicht „zur Wiese“ oder „zum Oktoberfest“, sondern „auf d`Wiesn“.
  2. Um Verständigungsschwierigkeiten mit dem Service-Personal vorzubeugen und Diskussionen zu vermeiden, sollte sich die Konversation auf den Satz “ No a Maß! “ beschränken.
  3. Um die Hände für das Klatschen geschmeidig zu halten , empfiehlt es sich, das „Hendl“ (= Brathähnchen) nicht mit dem Besteck zusezieren. Die Kellnerin instruiert man mit : „I iss liaba mit de Finga“.
  4. Wer seinen hart erkämpften Sitzplatz nur vorübergehend verlässt, verabschiedet sich mit der Optionsaussage „I geh zum bisln“
  5. Die Anfrage „ist der Platz noch frei?“ wird prinzipiell nie mit „nein “ beantwortet, sondern bayrisch-diplomatisch mit “ do kemman no welche“ abgeschmettert.
  6. Regel 5 tritt ausser Kraft, wenn es sich bei dem/der Anfragenden um eine Person vom Kaliber Traumfrau/Traumann handelt. Vorsicht Falle: versichern Sie sich, daß die Person nicht als Lockvogel dient, und…
    1. 10 halbbewustlose Italiener bzw.
    2. 5 abgestürzte „Europe in 10 days“-Amerikanerinnen im Schlepptau hat.

    Bedingungslos und herzlich willkommen geheissen werden Personen, die offensichtlich über ein größeres Kontingent an Bier-Gutscheinen verfügen . Erkundigen Sie Sich nach dem Vornamen, um ihn hochleben zu lassen.

  7. Den Anweisungen der Ordner (= glasige Augen und Dienstmütze) ist Folge zu leisten. Sie dienen Ihrer Sicherheit ( zumindest solange die sich selbst auf den Beinen halten können)
  8. Größere Distanzen innerhalb bzw. ausserhalb des Bierzeltes können mit dem Satz „I muas schbeim“! wesentlich schneller zurückgelegt werden.
  9. Ab 21.00 Uhr bzw. 1,8 Promill gilt für jeden Mitarbeiter seine wahre Identität zu verbergen und sich gegebenenfalls als Worldcom-Mitarbeiter auszugeben.
  10. Verbrüderungen, Liebesschwüre und Versprechungen, z.B. auf Gehaltserhöhung, können auf dem Oktoberfest bedenkenlos ausgesprochen werden, da sie mit Beginn des nächsten Kalendertages verjähren.

Solltet ihr euch mit Kolleginnen und Kollegen bzw. Vorgesetzten privat „auf da Wiesn“ treffen, gilt Regel 9. und 10. verbindlich.

[ via Mail vom Steggl ]